Was ist die Röntgendiagnostik?

Das Wort Röntgen (nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen) steht für den Prozess des Durchstrahlens eines Körpers mit Röntgenstrahlen unter Verwendung eines Röntgenstrahlers sowie die Darstellung der Durchdringung des Körpers, etwa mittels eines fluoreszierenden Schirms oder eines Bildverstärkers (Durchleuchtung). Die Bilder werden entweder auf geeignetem Filmmaterial (Radiografie), Phosphorplatten oder mittels elektronischer Sensoren, zum Beispiel CCDs (digitale Radiografie), sichtbar. Röntgen ist ein weit verbreitetes Bildgebendes Verfahren. Stand der Technik ist digitales Röntgen, wie es seit dem Jahr 2003 bei uns durchgeführt wird.

Die Röntgendiagnostik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung. Sie umfasst Untersuchungen mit relativ geringer Strahlenexposition, wie z. B. die häufig durchgeführten Röntgenuntersuchungen des Skelettsystems oder des Brustkorbs, aber auch dosisintensivere Verfahren, wie z. B. die Computertomographie oder die Röntgendarstellung der Gefäße. Sowohl hinsichtlich der Indikationsstellung als auch Qualität der Durchführung werden hohe Anforderungen gestellt. Werden diese erfüllt, so ist davon auszugehen, dass der Nutzen für den einzelnen Patienten bzw. für die Gemeinschaft das – in der Regel geringe – Risiko durch die Exposition mit ionisierender Strahlung überwiegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert deswegen, dass für die Röntgendiagnostik hohe Qualitätsanforderungen an die gerätetechnische Ausstattung sowie das medizinisch-technische und ärztliche Personal gestellt werden. Regelmäßig werden die geforderten Voraussetzungen behördlich beziehungsweise durch die Ärztekammer überprüft.

Was ist die Röntgendiagnostik?

Das Wort Röntgen (nach dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen) steht für den Prozess des Durchstrahlens eines Körpers mit Röntgenstrahlen unter Verwendung eines Röntgenstrahlers sowie die Darstellung der Durchdringung des Körpers, etwa mittels eines fluoreszierenden Schirms oder eines Bildverstärkers (Durchleuchtung). Die Bilder werden entweder auf geeignetem Filmmaterial (Radiografie), Phosphorplatten oder mittels elektronischer Sensoren, zum Beispiel CCDs (digitale Radiografie), sichtbar. Röntgen ist ein weit verbreitetes Bildgebendes Verfahren. Stand der Technik ist digitales Röntgen, wie es seit dem Jahr 2003 bei uns durchgeführt wird.

Die Röntgendiagnostik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung. Sie umfasst Untersuchungen mit relativ geringer Strahlenexposition, wie z. B. die häufig durchgeführten Röntgenuntersuchungen des Skelettsystems oder des Brustkorbs, aber auch dosisintensivere Verfahren, wie z. B. die Computertomographie oder die Röntgendarstellung der Gefäße. Sowohl hinsichtlich der Indikationsstellung als auch Qualität der Durchführung werden hohe Anforderungen gestellt. Werden diese erfüllt, so ist davon auszugehen, dass der Nutzen für den einzelnen Patienten bzw. für die Gemeinschaft das – in der Regel geringe – Risiko durch die Exposition mit ionisierender Strahlung überwiegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert deswegen, dass für die Röntgendiagnostik hohe Qualitätsanforderungen an die gerätetechnische Ausstattung sowie das medizinisch-technische und ärztliche Personal gestellt werden. Regelmäßig werden die geforderten Voraussetzungen behördlich beziehungsweise durch die Ärztekammer überprüft.

VERSCHATTUNG, AUFHELLUNG UND ANDERE RÖNTGENZEICHEN

In der Medizin dient das Röntgen zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen (Röntgendiagnostik). Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man ein Summations oder Schnittbild des Körperinneren gewinnt. Das Röntgenverfahren wird zum Beispiel häufig bei Verdacht auf einen Knochenbruch angewendet, ist im Röntgenbild eine Unterbrechung der Kontinuität des Knochen zu sehen, wird damit der Verdacht bestätigt. Auch für die Erstdiagnostik der Lunge und des Brustkorbes überhaupt hat das einfache Röntgenübersichtsbild einen hohen Stellenwert.

Wie die folgende Auflistung zeigt, war die Entdeckung der Röntgenstrahlen vor über hundert Jahren bahnbrechend für die moderne bildgebende Diagnostik auch für Verfahren wie Ultraschall und Kernspintomographie, deren Funktionsweise nicht auf der Nutzungen ionisierender beruht.

1895
Entdeckung der bis dahin unbekannten Strahlung durch W.C.Röntgen => „X-Strahlen“ (Würzburg)
1913
Entwicklung der Hochvakuumröhre mit Glühkathode durch W. D. Coolidge
1930
Einführung der Drehanodenröhre durch A. Bouwers und Einführung der Tomographie durch A. Vallebona
1936
Einführung der Schirmbildmethode durch M. deAbreu
1952
Einführung der Bildverstärker-Technik
1974
Anwendung des Ultraschalls durch Kosoff
1957
Entwicklung der Computertomographie durch A. MacLeod/Cormack
1967
Einführung der Computertomographie durch Godfrey N. Hounsfield
1946
Entwicklung der Grundlagen zur Magnetresonanz Spektroskopie durch F. Bloch und E. M. Purcell
1974
Anwendung der MRT als bildgebendes Verfahren durch P. C. Lauterbur/Damadian